Ananda Kentish Coomaraswamy

Ananda Kentish Coomaraswamy (Namenskürzel ''AKC''; * 22. August 1877 in Colombo; † 9. September 1947 in Needham, Massachusetts) war ein Historiker und Philosoph der indischen Kunst sowie der Kunstgeschichte und der Symbole in der asiatischen Kultur. Er war einer der frühen Interpreten der indischen Kultur im Westen.

Er war der Sohn des aus Sri Lanka stammenden tamilischen Gelehrten Mutu Coomaraswamy und dessen englischer Ehefrau Elizabeth Beeby. 1917 wurde er der erste Kurator für indische und muslimische Kunst am Museum of Fine Arts in Boston. Er betonte das geistige Element in der indischen Kunst. Als Metaphysiker war er ein Vertreter der Philosophia perennis. Zusammen mit René Guénon und Frithjof Schuon gilt er als Gründer der Traditionalistischen Schule.

Seine zweite Ehefrau war die englische Sängerin Alice Richardson, die unter dem Pseudonym Ratan Devi auftrat. Von 1922 bis 1930 war Coomaraswamy in dritter Ehe mit der US-amerikanischen Tänzerin und Zeichnerin Stella Bloch verheiratet. Das Ehepaar bereiste gemeinsam den Fernen Osten. Im ''Department of Rare Books and Special Collections'' der Princeton University werden rund 650 Briefe von Coomaraswamy an seine Frau aufbewahrt.
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