Max Ernst

1953 kehrte Max Ernst aus den USA nach Frankreich zurück. Die Rückkehr markiert zugleich den Anstieg seiner grafischen Produktion. Sie wurde in einer Ausstellung im Sprengel Museum, Hannover im Jahr 2012 unter dem Titel ''Max Ernst. Lorbeeren und Erdbeeren'' gezeigt. Illustrationen aus den 1960er Jahren folgten Plakate aus den 1970er Jahren. Ausschnitte aus seinem Collagenroman ''Lieux communs: Onze poèmes et douze collages'' aus dem Jahr 1971 waren als Siebdrucke präsent. Die asiatisch anmutende Lithografie ''Grand Palais'' entstand 1975, ein Jahr vor Ernsts Tod.

An Gemälden entstanden etwa ''Das Floß der Medusa'' (1955), ''Der Garten Frankreichs'' (1962) und ''Rückkehr der schönen Gärtnerin'' (1967), letzteres als Reminiszenz an das verschollene Bild ''Die schöne Gärtnerin'' von 1923, sowie ''Nichts geht mehr'' (1973). Im Gemälde ''Der Garten Frankreichs'' ''(Le jardin de la France)'' hatte der Künstler eine Kopie der ''Geburt der Venus'' von Alexandre Cabanel so übermalt, dass die erotischen Zonen des Körpers einer kopflosen Frau – zwischen zwei Flussläufen dargestellt – dominieren.

Ernsts Werk widmete sich auch in den späten Jahren nicht der Gegenstandslosigkeit, wie der Informellen Kunst, die in dieser Zeit häufig vertreten war. Er kommentierte diese Tendenzen mit: „Totale Ablehnung, wie ein Tachist zu leben.“
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