Alfred Haverkamp

__KEIN_INHALTSVERZEICHNIS__ Alfred Haverkamp (* 16. Mai 1937 in Holdorf) ist ein deutscher Historiker mit Schwerpunkt in mittelalterlicher Geschichte.

Alfred Haverkamp wurde als Sohn eines Landwirts und Kaufmanns geboren. Von Ostern 1948 bis Ostern 1957 besuchte er das Gymnasium Antonianum in Vechta. Er studierte seit 1957 die Fächer Geschichte, Germanistik, Philosophie und Pädagogik in Münster, Würzburg und München. Seine Promotion erfolgte im Jahr 1964 in München mit einer von Karl Bosl angeregten und betreuten Arbeit über das Thema ''Die Regalien-, Schutz- und Steuerpolitik in Italien unter Friedrich Barbarossa bis zur Entstehung des Lombardenbundes''. In den Jahren 1964 bis 1965 war er als Archivreferendar tätig. Seine Habilitation über das Thema ''Herrschaftsformen der Frühstaufer in Reichsitalien'' schloss er im Jahr 1969 in an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken ab. Im Anschluss wurde Alfred Haverkamp 1970 als Universitätsprofessor für Mittelalterliche Geschichte an die neugegründete Universität Trier berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2005 tätig war. Berufungen nach Berlin, Frankfurt und Mainz lehnte er ab. 1987 begründete er die ''Gesellschaft zur Erforschung der Geschichte der Juden'' und war bis 2007 ihr Vorsitzender. 1988 nahm er eine Gastprofessur an der Hebräischen Universität Jerusalem wahr. Haverkamp gründete 1996 das Institut für Geschichte der Juden, das seit 1998 Arye-Maimon-Institut für Geschichte der Juden (AMIGJ) heißt. Er wurde 2005 in Trier emeritiert, engagiert sich aber weiterhin im Direktorium des AMIGJ und in verschiedenen Forschungsprojekten. Zu seinen akademischen Schülern gehören unter anderen Michael Matheus, Lukas Clemens, Rudolf Holbach und ...
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