Oliver Huck

Oliver Huck (* 1969 in Reutlingen) ist ein deutscher Musikwissenschaftler.

Der Vater von Oliver Huck leitete in Reutlingen ein Zupfinstrumenten-Orchester. Huck studierte die Fächer Musikwissenschaft, Allgemeine und Ältere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Paderborn. 1995 folgte der Magister Artium mit einer Arbeit über Carl Maria von Webers Schauspielmusik. Das Thema vertiefte er für seine Promotion, die 1997 in Paderborn erfolgte und von Gerhard Allroggen betreut wurde. Anschließend war er Postdoktorand im Graduiertenkolleg „Textkritik als Grundlage und Methode historischer Wissenschaften“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 1995 bis 1998 war Huck Lehrbeauftragter an der Universität Paderborn. 1999 wurde Huck in das renommierte Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft aufgenommen. Dadurch konnte er zwei Jahre in Rom und Florenz über Musikbeispiele im Italien des 14. Jahrhunderts und ihren vermeintlichen Autoren forschen. Von 1999 bis 2001 war Huck Stipendiat an der Universität La Sapienza und von 2001 bis 2005 Leiter der Emmy-Noether-Nachwuchsforschergruppe ''Die Musik des frühen Trecento'' an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, zunächst als Wissenschaftlicher Assistent und seit 2004 als Oberassistent. Seine Habilitation erfolgte 2004 in Jena über die Musik des frühen Trecento mit einer Arbeit zur Überlieferung, stilistischen Individualisierung und Konstitution der Gattungen.

Von 2005 bis 2006 lehrte er als Professor für Historische Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik Würzburg. Berufungen an die Friedrich-Schiller-Universität Jena und die Hochschule für Musik und Theater Hannover lehnte er ab. Huck hatte Gastprofessuren an der Universität Trient, an der Universität Évry und an der Universität Basel.

Seit 2006 lehrt Huck als Professor für Historische Musikwissenschaft an der Universität Hamburg. Huck nimmt eine Vielzahl an Ämtern in der akademischen Selbstverwaltung...
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