Detlev Kraack

Detlev Kraack (* 20. Januar 1967 in Flensburg) ist ein deutscher Historiker. Sein Vater, Gerhard Kraack, war Lehrer an der Goetheschule in Flensburg und Lokalhistoriker.

Nach dem Abitur am Alten Gymnasium Flensburg studierte er Mathematik, Altphilologie und Geschichte in Berlin. 1994 wurde er an der Universität Kiel mit einer Untersuchung zum Spätmittelalter promoviert. Seit der Habilitation an der TU Berlin mit der Arbeit ''Von namenlosen Vizegrafen und verkappten Vizekönigen. Widerstreitende Herrschaftskonzeptionen und Herrschaftspraxis unter Friedrich I. Barbarossa'' 2001 war er zunächst Privatdozent, ist mittlerweile außerplanmäßiger Professor für mittelalterliche Geschichte und Landesgeschichte an der TU Berlin und arbeitet zugleich als Oberstudienrat für die Fächer Latein und Geschichte am Gymnasium Schloss Plön. Er ist Vorstandsmitglied der ''Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte'' und seit 2013 Sprecher des Arbeitskreises für Wirtschafts- und Sozialgeschichte Schleswig-Holsteins.

Seine Forschungsschwerpunkte sind schleswig-holsteinische Landesgeschichte sowie die allgemeine Geschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.
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