Hubert Mordek

Hubert Mordek (* 8. Mai 1939 in Namslau; † 17. März 2006 in Langensteinbach, Gemeinde Karlsbad) war ein deutscher Historiker. __KEIN_INHALTSVERZEICHNIS__ Hubert Mordek studierte die Fächer der Geschichte, Latein, und Philosophie in Kiel, Würzburg und Tübingen. Im Jahr 1969 wurde er promoviert bei Horst Fuhrmann mit der Arbeit ''Die Rechtssammlungen der Handschrift von Bonnveal – ein Werk der karolingischen Reform''. Anfang der 1970er Jahre war Mordek Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Rom. 1975 erfolgte seine Habilitation mit der Arbeit ''Kirchenrecht und Reform in Frankenreich. Die Collectio Vetus Gallica, die älteste systematische Kanonessammlung des fränkischen Gallien. Studien und Edition''. Von 1978 bis zu seiner Emeritierung lehrte Mordek als Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Zu seinen akademischen Schülern gehörten unter anderem Thomas Martin Buck, Robert Kretzschmar, Thomas Vogel und Klaus Zechiel-Eckes.

Seine Hauptarbeitsschwerpunkte waren die Kirchen- und Rechtsgeschichte des Mittelalters, das Kirchenrecht, die Edition der karolingischen Herrschererlasse und die Kapitularien. Mordek galt als einer der besten Kenner der Kapitularien, deren Erforschung auf seinen herausragenden Kenntnisse der handschriftlichen Überlieferung beruhte. Er definierte sie als „königliche, das heißt von den fränkischen Herrschern ausgehende, meist in Kapitel gegliederte Satzungen und Verlautbarungen gesetzgeberischen, administrativen, auch religiös-belehrenden Charakters, bei deren Abfassung bzw. Erlaß oft die Großen des Reichs mitwirkten“. Mordeks Definition fand Aufnahme in die gängigen Handbücher. Seine editorischen Arbeiten und Forschungen werden im Rahmen der Professor Hubert Mordek Stiftung fortgesetzt, zunächst mit der Edition der Admonitio generalis.
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