Cezary Obracht-Prondzyński

Cezary Obracht-Prondzyński (* 27. Dezember 1966 in Bytów) ist ein polnischer Soziologe, Anthropologe und Historiker. Er ist Leiter der Abteilung für Sozialanthropologie des Instituts für Philosophie, Soziologie und Journalismus der Universität Danzig. Von 2005 bis 2012 war er Direktor dieses Instituts. Seine Forschungsinteressen betreffen vor allem die Frage der nationalen Minderheiten, besonders der Kaschuben. Sein Buch ''Kaschuben heute. Kultur, Sprache, Identität'' erschien in vier Sprachen.

Neben Hunderten von wissenschaftlichen Aufsätzen verfasst Obracht-Prondzyński auch populärwissenschaftliche und journalistische Artikel. Von 1995 bis 2000 war Hauptredakteur der Monatszeitschrift „Pomerania“. Er ist Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Gesellschaften, unter anderem der Wissenschaftlichen Gesellschaften von Danzig und Toruń (''Gdańskie Towarzystwo Naukowe'' und ''Towarzystwo Naukowe w Toruniu'') sowie Vorsitzender des Kaschubischen Instituts (''Instytut Kaszubski w Gdańsku''). Für die Polnische Gesellschaft für Soziologie hat Obracht 2016 den XVI. Nationalen Kongress der Soziologie ausgerichtet. Er ist im Stiftungsrat des Zentrums für Sozialforschung und Analyse (''Ośrodek Badań i Analiz Społecznych'') in Danzig und wirkt mit im Programmrat des Baltischen Kulturzentrums in Danzig (''Nadbałtyckie Centrum Kultury w Gdańsku'') und des Pommerschen Bürgerkongresses (''Pomorski Kongres Obywatelski'').

In Kaschubien arbeitet Obracht-Prondzyński in den Museumsräten von Wejherowo, Bytów und Słupsk mit und ist Vorsitzender des Stiftungsrats der Kaschubischen Volksuniversität (''Kaszubski Uniwersytet Ludowy'').
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