Hugo Schneider



mini|Lutherkirche in Kassel Hugo Schneider (* 12. März 1841 in Kassel; † 24. Dezember 1925 ebenda) war ein deutscher Maler und Architekt, der sich auf Kirchenbauten spezialisierte.

Hugo Schneider begann sein Studium in Kassel bei Georg Gottlob Ungewitter und wechselte 1864 nach Wien, wo Friedrich von Schmidt sein Lehrer war. Ab 1867 studierte er bei Gilbert Scott in London. Von 1874 bis 1879 lebte er in Düsseldorf und widmete sich der Malerei. Dort war er Mitglied der Künstlervereins ''Malkasten''. Von 1879 bis 1910 lehrte er an der Akademie in Kassel; sein Amtsvorgänger war Otto Dehn-Rotfelser gewesen. 1908 und 1912 bereiste er Italien.

Schon 1861 bis 1864 arbeitete er unter Richard Voigtel am Ausbau des Kölner Doms mit. 1879 bis 1884 sorgte er für den neugotischen Ausbau des Glockenturmes am Münster in Aachen. 1888 gehörte er zu den Gewinnern eines Wettbewerbs um die Gestaltung der Kölner Domportale. Er gestaltete vier Bronzetüren der West- und Südseite des Kölner Doms.

Nach Plänen Schneiders wurden etliche Kirchen, darunter St. Simon und Judas Thaddäus in Otzenrath sowie die Lutherkirche (Kassel) in seiner Heimatstadt, St. Marien in Wiesbaden-Biebrich, die Petrikirche in Herford, die Herz-Jesu-Kirche in Berlin-Tegel und die Pfarrkirche St. Georg...
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