Douglas Trumbull

Douglas Trumbull (* 8. April 1942 in Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Regisseur und Spezialist für Spezialeffekte im Film.

Trumbull gilt als Pionier moderner Tricktechnik und viele seiner Filme sind Klassiker geworden. Er arbeitete 1968 an ''2001: Odyssee im Weltraum'' als „special effects supervisor“ und ist für den berühmten so genannten ''Slitscan''-Effekt im letzten Teil dieses Films verantwortlich. Für seine Mitarbeit an anderen Filmen wurde er fünffach für den Oscar nominiert und erhielt einen Oscar für sein Lebenswerk.

Er kam 1942 als Sohn eines Ingenieurs und einer Kunstmalerin zur Welt. Nach einem abgebrochenen Architekturstudium bewarb er sich erfolglos bei allen Zeichentrick-Studios, bis er bei einer Trickfirma als Maler für Hintergründe engagiert wurde. Dort leitete er bereits ein Jahr später die Background-Abteilung.

Trumbull partizipierte maßgeblich an Filmen der U.S. Air Force und der NASA und arbeitete mit dem Wissenschaftsfilmer Con Peterson. Seinen Durchbruch stellte der 15-minütige Trickfilm ''To the Moon and beyond'' dar, den IBM 1964 bei der Weltausstellung in New York zeigte.

Nach ''2001'' schlug er das Angebot aus, die Spezialeffekte für ''Krieg der Sterne'' zu inszenieren, vermittelte aber den Kontakt zu seinem ehemaligen Assistenten John Dykstra, für den die Mitarbeit am Star Wars Franchise den endgültigen Durchbruch in der Branche bedeutete. Dykstra holte Trumbull später für die Gestaltung von Tricksequenzen für den ersten ''Star Trek''-Film und für ''Blade Runner'' zu Industrial Light & Magic (ILM). Die rotierende Darstellung des Wildfire-Laboratiums in dem Film ''Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All'' gilt als der erste CGI-Effekt in einem Film.

1972 drehte Trumbull mit verhältnismäßig geringem Budget den beeindruckenden Science-Fiction-Film ''Lautlos...
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